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Steaks richtig grillen

Die ideale Temperatur für den Rost liegt bei 250 Grad. Da heißt es also richtig einheizen. Bei dieser Temperatur schließen sich die Poren eines Steaks, die Nährstoffe gehen nicht verloren und der Eigengeschmack kommt so richtig zur Geltung. Das Steak also beidseitig über direkter Hitze kurz anbraten. Steaks, die dicker als drei Zentimeter sind, werden danach bei indirekter Hitze (eine nicht so heiße Zone des Grills) fertig gegart. Zum Wenden immer eine Grillzange benutzen, nicht mit einer Gabel in das Fleisch stechen, so treten die Fleischsäfte aus und das Steak wird trocken. Vor dem Anschneiden sollte das Steak noch etwas ruhen, eventuell in Alufolie gewickelt. So können sich die Fleischsäfte wieder verteilen.

Durch einen Drucktest mit Finger oder Gabelrücken stellt man den richtigen Garpunkt fest. Drei verschiedene Garstufen werden unterschieden:

Rare: Das Fleisch fühlt sich weich an, es federt stark - optisch: Fleischfasern verändern sich. Das Fleisch ist innen im Kern noch leicht blutig und ist nach außen hin rosa. Es hat eine braune, knusprige Kruste. Die Kerntemperatur liegt bei maximal 55°C.

 

 

 

 

 

Medium: Das Fleisch gibt leicht federnd nach, aus den Poren tritt roter Fleischsaft. Das Fleisch ist innen durchgehend rosa, gibt auf Druck nach und hat eine braune, knusprige Kruste. Die Kerntemperatur liegt zwischen 56°C und 61°C.

 

 

 

 

 

Well done: Das Fleisch ist auch im Inneren durchgegart – Zartheit und Saftigkeit fehlen dem Fleisch. Das Fleisch ist völlig durchgebraten, gibt nicht mehr nach. Die Kerntemperatur liegt über 68°C.